Ausflugsroute.

Eine Reise in andere Zeiten

La Calobra

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Zwischen Steilfelsen von über 200 m Höhe liegt La Calobra. Hier vereinen sich eine Bucht und ein Sturzbach dank der der bildhauerischen Fähigkeiten des Wassers, und bieten uns einen Spaziergang durch ein wahres Kunstwerk der Natur.


Mehr über "La Calobra"

Der Sturzbach Torrente de Pareis und seine Mündung La Calobra wurden 2003 zum Naturschutzdenkmal erklärt. Ihre biologische Einmaligkeit und der geringe Einfluss menschlicher Tätigkeit machen diesen Besuch zu einem einmaligen Erlebnis. La Calobra, eine aus Geröllsteinen mitten im Tramuntana-Gebirge gebildete Bucht, ist die Mündung des Sturzbaches Torrente Pareis, den man über einen steilen Pfad sowie durch einen etwa 200 m langen Tunnel erreicht. Über Tausende von Jahren hinweg war das Wasser durch den Torrent de Pareis geströmt und hatte dabei ein Flussbett in den Stein gegraben, durch das es bis zum Meer fließt. An dieser Stelle ist der Höhenunterschied so groß, dass seine Mündung und die Bucht von riesigen, über 200 m hohen Steilfelsen umgeben sind. Sie machen die Bucht zu einem eindrucksvollen Freilufttheater, in dem jeden Sommer das berühmte Konzert von Sa Calobra stattfindet. Der Sturzbach Torrent de Pareis ist durch den Zusammenfluss zweier Sturzbäche an einem Ort namens s'Entreforc entstanden: es sind der Torrent de Lluc oder Albarca und der Torrent del Gorg Blau, die zusammen ein 46,5 Quadratkilometer großes Becken bilden, von denen 4,5 km2 ihnen direkt gehören. Sein Weg führt auf einer Strecke von 3.300 Metern bei einem durchschnittlichen Gefälle von 5,14% sanft nach unten und überwindet dabei einen Höhenunterschieds von 180 Metern, bevor er in die schon erwähnte Bucht Cala de la Calobra mündet.

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